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Vertragsbedingungen Online-Beratung Wolfsburg

Vertragsbedingungen für die Online-Beratung

Die Kontaktaufnahme über Internet bedeutet immer die Gefahr der Offenbarung privater Daten. Es gibt derzeit keine 100%ige Absicherung dagegen, dass Dritte Ihre Meldungen mitlesen. Als Rechtsanwälte sind wir zur Verschwiegenheit verpflichtet. Bei der Online-Beratung können wir Ihren Anspruch auf Verschwiegenheit nur insoweit garantieren, als wir selbst natürlich keine Daten weitergeben. Beachten Sie bitte, keinen Geheimnisse über Internet zu übermitteln.

1. Zustandekommen des Vertrages

Das Absenden Ihrer Sachverhaltsschilderung stellt als Anfrage keine rechtlich erhebliche Erklärung dar, es sei denn, dass Sie eine Erstberatung wünschen und wir Ihnen den Vertragsschluss bestätigen. In diesem Fall erhalten Sie die gewünschten rechtlichen Informationen per E-Mail oder schriftlich zusammen mit der Kostenrechnung an die angegebene Adresse.

In den übrigen Fällen werden die Rechtsanwälte zur Abgabe eines Honorarangebotes aufgefordert. Der Beratungsvertrag kommt erst zustande, wenn Sie sich schriftlich (per E-Mail, Fax, Brief) mit dem Honorarangebot einverstanden erklärt haben.

2. Gebühren

Sie haben die Möglichkeit, die Beratungsvergütung (ausgenommen Erstberatung) vor der Beratung abzufragen. Die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz richtet sich nach Gegenstandswert, Umfang und Schwierigkeit der Angelegenheit; alternativ ist eine Vereinbarung nach Stundensatz oder pauschal möglich. Fragen Sie Ihren Anwalt persönlich!

3. Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt grundsätzlich nur Gebühren im Rahmen des versicherten Risikos auf der Basis der gesetzlichen Gebühren. Voraussetzung ist der Eintritt eines Versicherungsfalles. Vorbeugende Beratungen sind in der Regel vom Versicherungsschutz nicht abgedeckt. Ebenso wenig zahlt die Versicherung Kosten einer Gebührenvereinbarung. Klären Sie deshalb immer vor der Inanspruchnahme der Online-Beratung selbst, ob die Rechtsschutzversicherung zahlt.

4. Haftung

Auch bei einer Online-Beratung haften wir für Pflichtverletzungen in gleicher Weise, wie bei einer persönlichen Beratung. Hiervon ausgehend begrenzen wir für jede Online-Beratung die Haftung des bearbeitenden Rechtsanwalts für Fälle einfacher Fahrlässigkeit auf einen Betrag von € 500.000,- § 51 a BRAO. Durch Erteilung des Auftrages erkennen Sie diese Haftungsbeschränkung an.

5. Verjährung

Alle Ansprüche gegen uns verjähren in drei Jahren ab Entstehung des Anspruchgrundes und Kenntnis vom selben. Wir weisen Sie an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass Sie im Zweifel etwaige Ansprüche gegen uns innerhalb von drei Jahren ab Entstehung des Anspruchs gerichtlich gegen uns geltend machen sollten.

6. Haftungsausschlüsse

Bei der Bearbeitung Ihrer Anfrage legen wir den mitgeteilten Sachverhalt zugrunde. Der Sachverhalt wird dokumentiert. Für Beratungsfehler aufgrund fehlerhafter Information übernehmen wir keine Haftung. Fragen Sie im Zweifel nach, ob die erteilten Informationen ausreichen. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 3 Werktage. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die Ihnen aus der Überschreitung der Bearbeitungszeiten entstehen. Keine Haftung wird ferner für Netzausfälle oder Netzstörungen übernommen, die von unserem Provider oder einem Dritten verursacht werden. Dies gilt auch, wenn wir aufgrund von Wartungsarbeiten an unserem eigenen Netzwerk oder aus anderen Gründen vorrübergehend nicht erreichbar sind. Die vorstehenden Haftungsausschlüsse greifen nicht, soweit uns Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

7. Datenschutz

Ihre persönlichen Daten werden nur für Zwecke der Durchführung des Beratungsvertrages erhoben und verarbeitet. Die Dokumente der Kommunikation werden ausgedruckt und für die Dauer von fünf Jahren ab Auftragsbeendigung archiviert.

8. Salvatorische Klausel

Sollten Bestimmungen des Vertrages oder dieser Vertragsbedingungen unwirksam sein oder werden oder sollte der Vertrag unvollständig sein, so wird davon die Wirksamkeit der Bestimmungen im übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche, die dem unwirksam geregelten Sinn und Zweck in wirksamer Weise rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.